Fado Konzert

Dona Saudade

dona saudade lisboa

Essen, Trinken & Kultur in Bica: Dona Saudade

Es ist immer ein sehr schönes Erlebnis, wenn wir mitbekommen, wie sich in Lissabon Träume erfüllen. Wie aus super Ideen coole Projekte werden und Orte entstehen, in denen man sich augenblicklich wohl und willkommen fühlt. Die Bar oder das Restaurant (oder Barrestaurant?) „Dona Saudade“ ist ein solcher Fall. (mehr …)

Restaurant „Duetos da Sé“ in Lissabon

Lissabon Insider

restaurant alfamaDas Restaurant „Duetos da Sé“ in Lissabon – Über gutes Essen, tolle Musik und einen Vollblutgastronomen

Es wurde ein ganz besonderer Abend. Wir machten uns mal wieder spontan auf die Socken, um am Wochenende ein neues Restaurant auszuprobieren. Ohne genaues Ziel und somit ohne eine Reservierung, trieb es uns Richtung Kathedrale Sé in Alfama. Nach einer Absage wegen Überfüllung und einer Begegnung mit dem wohl unfreundlichsten Kellnern der Stadt standen wir – zum Glück! – endlich Carlos gegenüber. Der Inhaber des kleinen, urigen Restaurants in der Travessa Do Almargem schaute uns zunächst etwas ungläubig an. „Ihr habt echt keine Reservierung? Am Samstag?“ Doch Carlos ist ein Mensch, der sich wirklich bemüht, allen Gästen ein Höchstmaß an Service zu gewährleisten. Wir bekamen nach etwas Umorganisation einen kleinen Tisch, und ein sagenhafter Abend nahm seinen Lauf …

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Fado

Fado in Lissabon

Wer nach Lissabon reist, kommt an Fado nicht vorbei. In allen Straßen und Gassen der Stadt am Tejo hört man die schwermütigen Klänge des „portugiesischen Blues“.

Das Wort Fado stammt vom lateinischen „fatum“ (Schicksal) ab. Es gibt verschiedene Theorien zu den Ursprüngen dieses einzigartigen in Portugal heimischen Musikstils. Der Fado ist die vertonte Seele Portugals. Er erzählt von Licht und Schatten, Freude und Nostalgie, der Lust am leid und am Leben. Die einen meinen, der schwermütige Gesang wäre mit den Mauren und deren religiösen Gebetsmelodien nach Portugal gekommen. Andere vertreten die These, brasilianische Sklaven hätten ihr Wehklagen in traurigen Liedern zum Ausdruck gebracht, und die Seefahrer sollen die Texte und Melodien dann mit ihren Erlebnissen vermischt und weiterentwickelt haben. Wieder andere bringen den Fado mit dem Minnegesang des Mittelalters in Verbindung. Schließlich wurden auch hier Liebe, Leid und Heldentum thematisiert. Wer auch immer Recht behält, ihren Anfang nahm die Geschichte der schicksalsschwangeren Weisen in Moll in den Spelunken der Hafenviertel. Dort wurden sie von „marinheiros“ (Seeleuten), Gaunern und Prostituierten als Musik des einfachen Volks gesungen. (mehr …)

10 Fragen an Tânia Cardoso und Rodrigo Crespo von Canto Hondo

Canto Hondo

Wie abgemacht trafen wir uns mit Tânia und Rodrigo von Canto Hondo im Café Tati vor ihrem Auftritt. Es wurde ein denkwürdiger Abend und ein wirklich lustiges, teilweise liebevoll chaotisches Interview. Aus den 10 Fragen wurden 8, aus den kurzen Antworten wurden ausführliche. Gespickt mit zunehmendem Lampenfieber, Anrufen von Bandmitglied João Luís, der etwas zu spät dran war und dem gediegenen Trubel des Cafés. Wir haben jede Sekunde genossen! (mehr …)

Can the Can Lisboa

Can the Can 7

Can the Can – in diesem stylishen Restaurant auf dem Praça do Comércio kommt zusammen, was auf den ersten Blick nicht zwingend zusammengehört: Konserven treffen auf Gourmet!

Praça do Comércio – Fixpunkt jeder Städtereise nach Lissabon …

… und Standort von Can the Can. In den ebenerdigen Räumlichkeiten der imposanten Verwaltungsgebäude, die den Praça do Comércio einrahmen, reiht sich eine Gaststätte an die nächste. Schaut man Richtung Tejo, so befindet sich das Restaurant Can the Can auf der linken Seite des Platzes. Und genau dort trieb es uns am ersten Tag unserer Lissabon Städtereise 2012 hin. „OLAAAAAA!!!“ – dem Begrüßungs- bzw. Lockruf des lustigsten Kellners der Stadt – Francisco – folgend, nahmen wir Platz und sind seit diesem Tag regelmäßig dort. Vielen Reiseführen zufolge, sollte man zwar Restaurants meiden, in denen Passanten lauthals „angelockt“ werden, doch für Can the Can kann man da reinen Gewissens auch mal eine Ausnahme machen. Im Gegenteil – hier ist wirklich jeder bestens aufgehoben!

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