Musik

FavelaLX

Mal was ganz Anderes in Alfama. Das FavelaLX lässt sich – genau wie der Betreiber John und seine bunte Crew – in keine Schublade stecken: Bar, Nachtclub, Cabaret, Café, Künstlertreffpunkt, Drag Queens, lokale und internationale Talente und natürlich jede Menge nette und interessante Menschen. (mehr …)

Dona Saudade

dona saudade lisboa

Essen, Trinken & Kultur in Bica: Dona Saudade

Es ist immer ein sehr schönes Erlebnis, wenn wir mitbekommen, wie sich in Lissabon Träume erfüllen. Wie aus super Ideen coole Projekte werden und Orte entstehen, in denen man sich augenblicklich wohl und willkommen fühlt. Die Bar oder das Restaurant (oder Barrestaurant?) „Dona Saudade“ ist ein solcher Fall. (mehr …)

Café Tati

cafe tati lissabon (3)

Das Café Tati – Chillig schönes Lokal am Cais do Sodré

Direkt hinter der berühmten Markthalle in Lissabon – dem Mercado da Ribeira – befindet sich unseres Erachtens eines der gemütlichsten Cafés der Stadt. Nicht vornehm, nicht super stylish und ohne moderne Design-Inneneinrichtung. All dies wäre hier auch nicht angebracht. Das Café Tati ist ein Ort, an dem man mittags super leckere (und sehr großzügige) Snacks genießen kann. In dem es sich einfach gemütlich sitzen lässt. Wo am Abend tolle Konzerte stattfinden, die Getränke fein und die Bedienung authentisch nett statt überfreundlich aufgesetzt ist. Und es ist auch noch günstig!

Übrigens: Sehr zu empfehlen – Toast mit Kürbis & Walnüssen & Salat (für 7 Euro!) (mehr …)

Sagrada Familia

sagrada familia alfama

Oh Du Heilige! – Die Sagrada Familia

Es könnte durchaus etwas mit höherer Fügung zu tun haben, dass wir genau am Eröffnungstag dieser sehr trendigen, coolen und super herzlichen Bar in Alfama zugegen waren. Wobei das Wort „Bar“ hier vorne und hinten nicht reicht. Die Sagrada Familie vereinigt wirklich tolle Küche mit lässigen Ambiente, feinen Drinks und gediegenen Beats. Für uns eine sagenhafte Bereicherung im doch sehr Fado-lastigen Alfama. (mehr …)

„Lisboa na rua“: Sommer in der Stadt!

Lisboa - Soulcity

Lisboa na rua: Alis Ubbo Ensemble. Copyright: EGEAC - Cultura em Lisboa Lissaboner Kreativität in den Genen: Das Alis-Ubbo-Ensemble benutzt einen der ersten Namen der Stadt, um diese mit neuen musikalischen Projekten zu bereichern. Am 20. September um 19 Uhr auf dem Largo do Intendente, mit einem Programm, das Astor Piazzolla gewidmet ist. Copyright: EGEAC – Cultura em Lisboa

Sommer in der Stadt – und Lissabon kostet seine lauen Nächte ganz besonders aus: Unter dem Motto Lisboa na rua holt die Stadt das kulturelle Leben aus den Bars, Theatern, Kinos und Konzertsälen nach draußen, auf die Plätze und in die Parks der Stadt.

Von Donnerstag, 21. August, bis Samstag, den 20. September kann man nachts von Open-Air-Kino über Kunstaktionen bis zu Konzerten ein übervolles Kulturprogramm erleben, unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt. Mit einer der schönsten Städte der Welt als Kulisse. Und zwar von verschiedenen Plätzen aus – eine schönere Art, sowohl berühmte als auch dem gemeinen Touristen  eher weniger bekannte…

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Fado

Fado in Lissabon

Wer nach Lissabon reist, kommt an Fado nicht vorbei. In allen Straßen und Gassen der Stadt am Tejo hört man die schwermütigen Klänge des „portugiesischen Blues“.

Das Wort Fado stammt vom lateinischen „fatum“ (Schicksal) ab. Es gibt verschiedene Theorien zu den Ursprüngen dieses einzigartigen in Portugal heimischen Musikstils. Der Fado ist die vertonte Seele Portugals. Er erzählt von Licht und Schatten, Freude und Nostalgie, der Lust am leid und am Leben. Die einen meinen, der schwermütige Gesang wäre mit den Mauren und deren religiösen Gebetsmelodien nach Portugal gekommen. Andere vertreten die These, brasilianische Sklaven hätten ihr Wehklagen in traurigen Liedern zum Ausdruck gebracht, und die Seefahrer sollen die Texte und Melodien dann mit ihren Erlebnissen vermischt und weiterentwickelt haben. Wieder andere bringen den Fado mit dem Minnegesang des Mittelalters in Verbindung. Schließlich wurden auch hier Liebe, Leid und Heldentum thematisiert. Wer auch immer Recht behält, ihren Anfang nahm die Geschichte der schicksalsschwangeren Weisen in Moll in den Spelunken der Hafenviertel. Dort wurden sie von „marinheiros“ (Seeleuten), Gaunern und Prostituierten als Musik des einfachen Volks gesungen. (mehr …)

10 Fragen an Tânia Cardoso und Rodrigo Crespo von Canto Hondo

Canto Hondo

Wie abgemacht trafen wir uns mit Tânia und Rodrigo von Canto Hondo im Café Tati vor ihrem Auftritt. Es wurde ein denkwürdiger Abend und ein wirklich lustiges, teilweise liebevoll chaotisches Interview. Aus den 10 Fragen wurden 8, aus den kurzen Antworten wurden ausführliche. Gespickt mit zunehmendem Lampenfieber, Anrufen von Bandmitglied João Luís, der etwas zu spät dran war und dem gediegenen Trubel des Cafés. Wir haben jede Sekunde genossen! (mehr …)

Canto Hondo

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Auf musikalischen Pfaden mit Canto Hondo

Canto Hondo – das sind Tânia Cardoso (Vocals), Rodrigo Crespo (Gitarre & Vocals) und João Luís (Percussions). Canto Hondo ist eine Reise. Eine Reise auf alten, tief verwurzelten Pfaden durch die Welt portugiesischer Musik, Poesie und Theater. Canto Hondo ist eine Erfahrung. Eine Begegnung … (mehr …)

Restaurant „Duetos da Sé“ in Lissabon

restaurant alfama

Das Restaurant „Duetos da Sé“ in Lissabon – Über gutes Essen, tolle Musik und einen Vollblutgastronomen

Es wurde ein ganz besonderer Abend. Wir machten uns mal wieder spontan auf die Socken, um am Wochenende ein neues Restaurant auszuprobieren. Ohne genaues Ziel und somit ohne eine Reservierung, trieb es uns Richtung Kathedrale Sé in Alfama. Nach einer Absage wegen Überfüllung und einer Begegnung mit dem wohl unfreundlichsten Kellnern der Stadt standen wir – zum Glück! – endlich Carlos gegenüber. Der Inhaber des kleinen, urigen Restaurants in der Travessa Do Almargem schaute uns zunächst etwas ungläubig an. „Ihr habt echt keine Reservierung? Am Samstag?“ Doch Carlos ist ein Mensch, der sich wirklich bemüht, allen Gästen ein Höchstmaß an Service zu gewährleisten. Wir bekamen nach etwas Umorganisation einen kleinen Tisch, und ein sagenhafter Abend nahm seinen Lauf … (mehr …)

Lisbon Story von Wim Wenders

"Lisbon Story" von Wim Wenders

„Lisbon Story“ von Wim Wenders

Der Film ist eine Hommage an die Stadt Lissabon anlässlich ihres Jahres als Kulturhauptstadt Europas 1994, aber auch an das Kino zu seinem hundertsten Geburtstag. Den Altmeister des europäischen Autorenfilms, Manoel de Oliveira, ehrt Wim Wenders hier mit einem Gastauftritt als er selbst. Wenders spielt auch auf seinen Film Der Stand der Dinge an, den er 1981 hier drehte. So spielt wieder Patrick Bauchau den Regisseur, und auch sein Name („Monroe“) ist eine Anspielung auf 1981, wo er „Munro“ hieß.

Der Toningenieur Philipp Winter folgt dem Hilferuf des befreundeten Regisseurs Friedrich Monroe nach Lissabon. Vor Ort jedoch trifft er nicht Monroe, sondern nur vielfältige Spuren und mysteriöse Hinweise von ihm. Auf der Suche nach Monroe schließt Winter Freundschaften, entdeckt die Stadt auf sehr persönliche Weise, und erliegt ihrem Charme. (mehr …)