Geschichte

Dia Internacional dos Museus

Internationaler Museumstag Lissabon

Aufgepasst! Am 17. Mai 2015 ist Internationaler Museumstag! Das bedeutet, dass man an diesem Tag alle Museen in Lissabon kostenlos besuchen kann.

Eine ausführliche Liste von Museen und museumsähnlichen Einrichtungen in Lissabon findet ihr hier.

Besonders interessant sind das Elektrizitätsmuseum (in einem alten Kohlekraftwerk am Tejo-Ufer) und natürlich das Museu Nacional de Arte Antiga – das Nationalmuseum für alte Kunst.

Der Internationale Museumstag ist ein seit 1978 jährlich stattfindendes internationales Ereignis, bei dem am dritten Sonntag im Mai auf die Vielfalt und Bedeutung der Museen aufmerksam gemacht wird.

Galerias Romanas

Photo by Lenir Oliveira

Photo by Lenir Oliveira

Ein ganz besonderer Genuss für Lissabon-Besucher, die sich für die Geschichte und die Kultur dieser Stadt interessieren: die „Galerias Romanas“ in Lissabon. Nur zwei Mal im Jahr werden die römischen Katakomben in Lissabon unter der Rua da Prata für das Publikum geöffnet. Das hat einen guten Grund, denn die Vorbereitungen sind sehr aufwendig. Die Feuerwehr muss erst mal das Wasser abpumpen, und die Katakomben müssen beleuchtet werden.

Am 17., 18. und 19. April 2015 ist es endlich wieder soweit.

Der Eintritt ist frei. Die geführte Tour in den Untergrund dauert ca. eine Stunde. Man muss jedoch damit rechnen, mindestens 2 Stunden anzustehen. Es werden – wie immer – lange Schlangen erwartet. Eine Vorbestellung oder Platzreservierung ist nicht möglich.

Man geht einfach in die Rua da Conceição und stellt sich an. Die erste Führung findet um 10 Uhr statt, die letzte um 17.30 Uhr. (mehr …)

Die weiße Stadt Lissabon

Die weiße Stadt Lissabon

Die am Tejo liegende Stadt Lissabon hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Städtereiseziele innerhalb Europas entwickelt, das bestätigt nicht zuletzt der an sie verliehene World Travel Award 2013.

Das alte Lissabon: Belém, Alfama, Mouraria und Bairro Alto

UNESCO-Welterbe in Belém

Dabei blickt Lissabon auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Eine tiefe Zäsur stellt dabei das Jahr 1755 dar, in dem ein verheerendes Erdbeben nahezu die ganze Stadt zerstörte und den Glanz der einstigen Seefahrernation für immer begrub. Nur wenige Bauwerke haben die Naturkatastrophe überstanden; zwei davon stehen seit 1983 auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten. Das sind zum einen das Hieronymuskloster und zum anderen der Turm von Belém. (mehr …)

Gratis Kultur in Lissabon

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Aufgepasst: An diesem Wochenende ist es wieder so weit! Die meisten Museen und Sehenswürdigkeiten in Lissabon können immer am 1. Sonntag des Monats kostenlos besucht & besichtigt werden!

Aber auch wer seine Städtereise nach Lissabon nicht für den Monatsanfang plant, kann am Wochenende bares Geld sparen: Viele Sehenswürdigkeiten in Lissabon sind nämlich auch an ganz „normalen“ Sonntagen kostenlos zugänglich (in der Regel von 10 bis 14 Uhr). (mehr …)

SOS Azulejo

SOS Azulejo

Ein Projekt gegen den Raubau an Portugals Erbe

Wer durch Lissabons Straßen wandert, kommt immer wieder an ihnen vorbei: den Azulejos. Eben jenen wunderschönen Häuserkacheln, die seit Jahrhunderten das Stadtbild prägen.

So finden sich also mitten auf der Straße antike Zeitzeugen, die sich an gewissen Stellen recht leicht von ihrem Bestimmungsort (der Hauswand) entfernen lassen. Auf Flohmärkten, wie z. B. die Feira da Ladra in Alfama, werden diese wunderschönen Kacheln dann für gutes Geld verkauft. Dieser Negativ-Trend nimmt immer alarmierendere Auswüchse an. Der entstehende Schaden ist nicht nur monetär. Es wird vor allem ein historisches Erbe angegriffen. Es wird Geschichte zerstört! (mehr …)

Fado

Fado in Lissabon

Wer nach Lissabon reist, kommt an Fado nicht vorbei. In allen Straßen und Gassen der Stadt am Tejo hört man die schwermütigen Klänge des „portugiesischen Blues“.

Das Wort Fado stammt vom lateinischen „fatum“ (Schicksal) ab. Es gibt verschiedene Theorien zu den Ursprüngen dieses einzigartigen in Portugal heimischen Musikstils. Der Fado ist die vertonte Seele Portugals. Er erzählt von Licht und Schatten, Freude und Nostalgie, der Lust am leid und am Leben. Die einen meinen, der schwermütige Gesang wäre mit den Mauren und deren religiösen Gebetsmelodien nach Portugal gekommen. Andere vertreten die These, brasilianische Sklaven hätten ihr Wehklagen in traurigen Liedern zum Ausdruck gebracht, und die Seefahrer sollen die Texte und Melodien dann mit ihren Erlebnissen vermischt und weiterentwickelt haben. Wieder andere bringen den Fado mit dem Minnegesang des Mittelalters in Verbindung. Schließlich wurden auch hier Liebe, Leid und Heldentum thematisiert. Wer auch immer Recht behält, ihren Anfang nahm die Geschichte der schicksalsschwangeren Weisen in Moll in den Spelunken der Hafenviertel. Dort wurden sie von „marinheiros“ (Seeleuten), Gaunern und Prostituierten als Musik des einfachen Volks gesungen. (mehr …)

Azulejos – Bunte Kacheln in Lissabon

Azulejos Lissabon

Das Wort „Azulejo“ hat seinen Ursprung im arabischen „Al Zulaij“, was so viel bedeutet wie kleiner, polierter Stein.

Ob an Hauswänden, in Kapellen und Kirchen, an Fassaden von Stadthäusern, an Gartenmauern, in den Metrostationen oder auch als Dekoration von Innenwänden – die bemalten Keramikkacheln – Azulejos – kann man auf dem portugiesischen Festland , aber auch auf den Azoren und Madeira, an vielen Orten entdecken.

Oft sind sie blau, aber auch in anderen farben bemalt, mit den unterschiedlichsten Motiven wie Blumen, Bäumen, Schiffen, menschlichen Figuren, Vögeln, orientalischen Ornamenten, idyllischen Landschaften, Darstellungen der Weinlese, griechischen Göttern oder biblischen Geschichten. (mehr …)

Castelo de São Jorge – Lissabon

Castelo Sao Jorge Lissabon

Das Castelo de São Jorge – Lisboas Aussichtspunkt #1!

Wer in der Nebensaison eine Städtereise nach Lissabon unternimmt, der hat die sagenhaften Sehenswürdigkeiten der Stadt fast für sich alleine. So auch das berühmte Castelo de São Jorge, das hoch über den Dächern der Stadt thront.

Ein Ausblick, den kein Wässerchen trüben kann

Und das ist buchstäblich so gemeint! Denn wer beispielsweise im Februar nach Lissabon reist, kann sich auf einige sehr regnerische Tage gefasst machen. Damit wäre die Liste der Nachteile für den Trip aber auch schon abgehakt. Besonders all jene, die Freude an historischen Sehenswürdigkeiten haben – und davon hat Portugals Hauptstadt echt viele – kommen in dieser Zeit voll auf ihre Kosten. Kein ewigen Schlangen, kein Gedränge und null Hektik. Das Castelo de São Jorge gehört zweifelsfrei zu den meist besuchten Attraktionen der Stadt. Nicht nur doch ganz besonders wegen des gigantischen Rundum-Ausblicks über die City, den man von hier oben geboten bekommt. Ein wahrhaftiger Augenöffner! (mehr …)