Autor: The Hagenz

Sagrada Família – der letzte Vorhang fällt

Am 18. August gibt es einen sehr guten Grund, einen Abend in der Alfama zu verbringen – wobei es eigentlich auch ein ziemlich trauriger Grund ist: Die Sagrada Família verabschiedet sich aus der Rua dos Remédios. Das Gebäude, in dem die Sagrada seit circa drei Jahren beheimatet ist, wurde – soweit wir das wissen – verkauft.

Bis zum 14. August könnt ihr dort noch lecker und zu günstigen Preisen essen. Dann wird der Laden für die große Abschiedsparty vorbereitet und vier Tage später geht es dann zum letzten Mal voll zur Sache!

Ab 19 Uhr verzaubert euch eine der coolsten Musiklegenden Lissabons mit seinen Werken – unser guter Freund J.P. Simões gibt sich die Ehre. Danach steht ein weiterer musikalischer Leckerbissen an: Donatello Brida rockt das Haus! Und dann geht es natürlich bis in die frühen Morgenstunden weiter. Nach 22 Uhr werden Alice (Selecta Alice) und Miguel (Mr. White) mit weiteren DJs die Meute zu Tanzen bringen.

Dass dieser Tag aber auf keinen Fall das Ende der Família darstellt, ist klar. Alice, Miguel und das Sagrada Team schauen sich nach einer neuen Location um, die dann mit demselben liebevollen und super nettem Vibe, mit feinen Gerichten und kühlen Drinks seine Gäste empfängt. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Bis dahin, schaut doch am 18. August vorbei, wenn ihr in der Stadt sein solltet. Wir sind auf alle Fälle mit am Start!

In diesem Sinne möchten wir uns bei der Família bedanken. Für viele, viele lustige Stunden. Für super leckeres Essen. Für eure Freundschaft und dafür, dass ihr uns so herzlich in euren Kreis aufgenommen habt.

Ate jà in der Sagrada Família!

Link zum Event!

Chiado Arty Flats

Ein echt cooles Hotel in Lissabon: Chiado Arty Flats

Bei unserem letzten Lissabon-Besuch sind wir auf ein extrem stylisches und sehr gemütliches Hotel gestoßen: die Chiado Arty Flats. Wobei das Wort „Hotel“ hier nicht ganz zutrifft. Die Arty Flats sind tatsächlich eher coole Ferienwohnungen in Lissabon mit Hotelflair. (mehr …)

Yakuza – First Floor

Stylish, lecker und nix für schmale Geldbeutel. So könnte man unseren Ausflug in den derzeit angesagtesten Sushi- und Sashimi-Laden der Stadt. Olivier da Costa zählt ohne Zweifel zu den bekanntesten Köchen des Landes und hat mit dem „Yakuza“ einen weiteren Fußabdruck in der hiesigen Kulinarik-Szene hinterlassen. Das Restaurant befindet sich in den Mauern einer alten Seiden-Fabrik im Stadtteil Rato. (mehr …)

Lissabon im Land am Rand

Alexandra Klobouk ist Künstlerin. Genauer gesagt Illustratorin. Und Alexandra ist – genau wie wir – Lissabon mit Haut und Haar verfallen. Mit Ihrem Buch „Lissabon im Land am Rand“ hat sie dieser sagenhaften Stadt eine wunderschöne, lustige und sehr informative Liebeserklärung erschaffen. Mit tollen Illustrationen und schönen Texten nimmt sie den Leser (oder Betrachter?) mit auf ihre Abenteuerreise durch die engen Winkel, schmalen Gassen und verborgenen Plätze der City, die sie während ihres einjährigen Aufenthalts hier entdeckt hat. Sie gibt liebevolle Einblicke in Sitten und Gebräuche der Lisboeatas, erklärt die Finessen des hiesigen Kaffeetrinkens, lässt Süßmäulern das Wasser im Munde zusammenlaufen und weckt Vorfreude auf die portugiesische Kulinarik. Dann hilft sie, mit einer zeichnerischen Leichtigkeit die teils doch sehr erschütternde Geschichte des Landes und der Stadt besser zu verstehen, nimmt den Leser mit auf Partys und Feste, hilft beim Überwinden erster sprachlicher Stolperfallen. (mehr …)

Bar Este Alfama

Wenn nix mehr geht – geht man ins „Este“. Die kleine Bar in Alfama zählt ohne Zweifel zu den coolsten und eigensten Locations in der Rua dos Remedios in Alfama. Um das Konzept hinter dem „Este“ zu verstehen, muss ich an dieser Stelle ein wenig weiter ausholen.

Zoltan – Eigner und Barkeeper – wollte mit seiner Bar einen Kontrast zu dem Mainstream Tourismus-Trott bieten, der immer mehr die Seele aus den alten Stadtvierteln von Lissabon vertreibt. (mehr …)

Guesthouse Casa Oliver

Bei einem unserer jüngsten Lissabon Wochenende hat es uns in ein ganz tolles und super liebenswertes Hotel verschlagen: Guesthouse Casa Oliver“ in Príncipe Real. Ein altes Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert wurde von den Betreibern in ein sehr charmantes und stilvolles Designhotel mit 26 Zimmern umgebaut. Wir hatten schon nach wenigen Augenblicken das Gefühl, nicht einfach nur anzukommen, sondern irgendwie bei Freunden daheim zu sein. Grund dafür war ganz besonders Carlos, der uns im Hotel empfangen hat. Es gibt Menschen, mit denen versteht man sich auf Anhieb; es stellt sich schon nach wenigen Sätzen Vertrautheit ein. Der Check-In hat sich dementsprechend in die Länge gezogen, da wir aus dem Quasseln gar nicht mehr herausgefunden haben. Es hat nur noch eine Flasche Rotwein gefehlt. Auf jeden Fall hat uns das Gefühl der Vertrautheit dann auch während des ganzen Aufenthalts in der Casa Oliver begleitet. (mehr …)

Do Vigário – Frühstück in Alfama

Halleluja! Endlich kann man in Alfama auch frühstücken – und zwar vom Allerfeinsten! Die kleine Cafeteria „Do Vigário“ gibt es erst seit Februar 2017, also noch ein wahrer Insider Tipp.

Bisher konnte man in Alfama ja praktisch nirgends so richtig frühstücken. Es gab eigentlich nur vereinzelte Läden, wo man vor 10 oder 11 Uhr auch nur Kaffee trinken konnte. Deshalb ist das „Do Vigário“ auch so besonders. Wer die Alfama nicht abends mit all dem Trubel und Touristenströmen entdecken möchte, der sollte nämlich (früh) morgens einen Spaziergang durch die engen Gassen unternehmen. Und sich dann zur Stärkung im „Do Vigário“ ein fabelhaftes (und außerdem preiswertes) Frühstück gönnen. (mehr …)

Casa do Jasmin by Shiadu

Klein aber (sehr) fein: Das B&B Casa do Jasmin in Lissabon. Eigentlich hatten wir dieses Hotel in Lissabon nur deshalb gebucht, weil es so wunderbar im Stadtteil Principe Real liegt – wo man herrlich (und abseits des Mainstream) shoppen kann – und dann auch noch genau gegenüber einem unserer Lieblingsrestaurants („Bossa“). (mehr …)

Restaurante Santa Clara dos Cogumelos

Im Namen des Pilzes: Restaurant „Santa Clara dos Cogumelos“

Über unseren guten Freund und Koch Francesco haben wir ja schon des Öfteren berichtet. Mal im Zusammenhang mit der Sagrada Familia, mal mit dem Kochkurs in Lissabon. Auch bei unserer kulinarischen Neuentdeckung – dem Restaurant „Santa Clara dos Cogumelos“ – hat Francesco die Finger im Spiel. Cogumelos bedeutet Pilze auf Portugiesisch und somit wird auch deutlich, welcher rote Faden sich durch jedes der feinen Gerichte zieht, die hier auf den Tisch kommen. Francesco hat seit Anfang des Jahres die Küchenleitung übernommen und bereichert dieses ohnehin schon tolle Restaurant in Lissabon seinem eigenen kreativen Touch. (mehr …)