Die Nebensaison in Lissabon – also zwischen Mitte Januar bis Ostern – ist für uns immer etwas ganz Tolles! Warum? Nun, weil dies die beste Zeit ist, um auch die etwas teureren Hotels in Lissabon für euch auszuprobieren. Das Memmo Alfama war schon seit ewig ganz weit oben auf unserer „Da will ich mal hin! – Liste“. Bei unserer jüngsten Lissabon-Tour war es dann endlich soweit! Um es kurz zu fassen: Es war Liebe auf den ersten Blick!

Wir sind „Memmo-fiziert“

Wir ihr anhand der letzten Blogbeiträge unschwer erkennen könnt, waren unsere jüngsten Wochenend-Touren nach Lissabon ziemlich Memmo-lastig. Nach unserem kulinarischen Streifzug durch das bunte Menu im „Café Príncipe Real“ haben wir per Zufall (oder Fügung?) ein fast unschlagbares Angebot für eine Nacht im Memmo Alfama gefunden. Da wir eh in die Stadt mussten, haben wir das Eine mit dem Anderen verbunden und direkt gebucht! Eine super Entscheidung. Schon die Begrüßung und das Einchecken im Hotel war sagenhaft. Mit ganz viel Charme und aufrichtiger Freundlichkeit wurden wir vom Empfangsteam willkommen geheißen. Da zu der Zeit echt wenig los war, bekamen wir auch direkt ein Zimmer-Upgrade – trotz unserer Buchung über ein Portal und nicht direkt beim Hotel! (Dass wir einen Lissabon Blog betreiben, wusste auch keiner). Nach einer kurzen Tour durch das wirklich stilvoll eingerichtete Haus fanden wir uns also in einem deutlich größeren Superior Room wieder; eine sagenhafte Aussicht über die Dächer Alfamas, ein genial gemütliches Bett mit zig verschiedenen Kissen, ein geräumiges Bad, geschmackvolle Einrichtungsdetails und, und, und … Die HagenZ waren happy!

Erst recht, als wir dann in der „Wine Bar & Terrace“ Platz nahmen und durch die großen Fenster entlang der stylishen Dachterrasse mit kleinem (und passend zu den roten Dächern Alfamas) rot-gefliestem Pool direkt über den Tejo blickten. Auch hier müssen wir dem Memmo-Team ein dickes Lob aussprechen! Super freundlich, echt lustig und voll auf Zack.

Die Preise im Memmo Alfama …

… sind dem Stil, der Klasse und der genialen Lage des 4* Design Hotels in Lissabon angepasst. Ein „Mansart Room“ (die kleinste Übernachtungsmöglichkeit unter den gerade einmal 43 Gästezimmern des Hotels) konnten wir für unter 100 Euro buchen. Das ist zwar immer noch nix für schmale Reisekassen, aber für dieses Kleinod der lisboetischen Hotellerie ein echt guter Deal. Zudem war in dem Preis noch das Frühstück inkludiert, was bei den morgendlichen Gaumenfreuden erwähnt werden muss! Die Auswahl an Leckereien ist echt klasse und ihr könnt euch anhand einer Karte aussuchen, welche Eier mit welchen Beilagen ihr haben wollt.

Die Getränke an der Bar sind nicht ohne, was aber auch zu erwarten war und völlig OK ist. Hier kann man auch kleine Snacks bestellen, die wir aber nicht ausprobiert haben. Den wirklich unbezahlbaren Blick von der Terrasse über das älteste Stadtteil von Lissabon gibt es dagegen gratis.

Ein Fazit zum Memmo Alfama

Wir sind – wie bereits das ein oder andere Mal erwähnt – echt ein bisschen verliebt. Klar ist dieses schmucke Designhotel kein günstiges Vergnügen, aber so wohl und entspannt haben wir uns bis jetzt nur in wenigen Hotel in Lissabon gefühlt. Nochmal ein dickes „Danke!“ an Eduardo und sein Team. You guys rock!

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Photo credit: Memmo Alfama