Restaurante „Roda Viva“

Es ist immer wieder erstaunlich, wie uns Alfama auch nach drei Jahren noch überraschen kann! Zuletzt passierte dies vor einigen Tagen, als wir uns ganz spontan dazu entschieden, ein kleines Restaurant auszuprobieren, an dem wir schon so oft vorbeigelaufen waren: „Roda Viva“. Um es gleich vorweg zu nehmen: Es war der absolute Hammer!

Roda Viva – ein kleines Stückchen Mozambique in Alfama

Wenn man sich vom Museu do Fado aus auf den Weg durch Alfamas enge Gassen macht, überquert man zunächst einen größeren Platz – „Largo do Chafariz de Dentro“. Auf der anderen Seite dieses Platzes führt rechts eine kleine Gasse Namens „Beco do Mexias“ den Hügel hinauf. Und genau dort befindet sich das „Roda Viva“. Man hat die Möglichkeit, im recht kleinen Speiseraum Platz zu nehmen, der auf modernen Design-Schnickschnack verzichtet und eher auf rustikale Gemütlichkeit setzt. Wir haben uns an einen der drei Tische gesetzt, die sich circa 10 Meter vom Restaurant entfernt auf dem bereits beschriebenen Platz befinden. Und dann ging sie los, unsere kulinarische Reise nach Mozambique …

Nix für weiße Hemden!

Als Vorspeise gab es eine Schinkenplatte, was man per se sicherlich nicht direkt mit Mozambique, sondern eher mit Portugal verbindet. Passt ja auch! Wobei der Schinken dank einer leicht säuerlichen Marinade einen außergewöhnlich leckeren Twist bekam. So richtig in die landestypische Küche sind wir dann mit den beiden Hauptspeisen eingetaucht: Hähnchencurry in einer super cremigen Erdnuss-Soße mit Reis und – der Gewinner des Abends: Krebs-Curry mit Wusa (ein Brei, der meines Wissens aus Mais oder Hirse hergestellt wird). Dazu gab es eine Art Dip, der primär aus Piri-Piri bestand aber irgendwie nicht nur scharf, sondern auch säuerlich und somit total lecker geschmeckt hat. Der Versuch, die Krebse mit Messer und Gabel zu zerlegen, war nur von sehr bescheidenem Erfolg gekrönt. Nach klassischer mosambikanische Esskultur heißt es Ärmel hochkrempeln, die Krebsstückchen in die Hand nehmen und dann ganz genüsslich aussaugen. Geschmacklich sensationell, doch wie bereits gesagt: Nix für weiße Klamotten. Dazu gab es landestypisches Bier, das echt lecker schmeckt.

Die anderen Gerichte auf der Karte haben sich ebenfalls super angehört. Auch Vegetarier sind im Roda Viva in den besten Händen. Und preislich gesehen fällt das Restaurant unter die Rubrik: Günstig essen in Alfama! Wir haben zu zweit mit allem Drum und Dran gerade einmal um die 30 Euro bezahlt. Der Service ist sehr freundlich und das Ambiente wunderbar familiär und herzlich.

Fazit zum Roda Viva

Wir kommen wieder! Dieses kleine Restaurant in Alfama hat uns echt begeistert. Die mosambikanische Küche hält ganz gewiss noch viele kulinarische WOW-Momente bereit, auf die wir uns schon jetzt freuen.

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