Straßenhändler

policia lissabon

Obwohl die Polizeipräsenz auf den belebten Straßen und Plätzen in Lissabon doch schon recht groß ist, wird man dennoch ziemlich oft von Straßenhändlern angesprochen, die außer Sonnenbrillen und ähnlichem Krimskrams ein breites Sortiment an illegalen Drogen im Angebot haben.

Wir haben uns schon oft gewundert, warum die Polizisten da nicht eingreifen. Bis uns dann ein portugiesischer Bekannter eine ziemlich plausible Erklärung dafür geboten hat. Die Polizei schreitet nicht ein, weil der Großteil dieser Straßendealer anscheinend gar keine Drogen verkauft. Es handelt sich lediglich um billige „Imitate“ – Nicht nur die Ray Ban Sonnenbrille für 5 Euro ist gefälscht, sondern auch die (um einiges teureren) „Rauschmittel“: von Backpulver über Oregano bis hin zum Maggi Würfel ist alles dabei. Und da diese Substanzen nicht illegal sind, kann die Polizei nicht einschreiten.

Ob diese „Urban Legend“ wirklich der Wahrheit entspricht, das können wir nicht sagen, da wir keinen Selbstversuch gestartet haben. Wir frönen lieber Speis & Trank.

Also: Augen auf beim Drogenkauf – oder am besten ganz darauf verzichten. Lissabon ist auch ohne Bewusstsein erweiternde Substanzen ein abgefahrenes Erlebnis!

photo credit: peixes loucos via photopin cc

3 Kommentare

      1. In Portugal wurden allgemein Drogen legalisiert solange die penetranten Straßendealer nicht Unmengen von dem Zeug mit sich rumschleppen ist es erlaubt

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