Monat: Februar 2014

Lisboa à Noite

Lisboa a Noite

Das Schöne am Stadtleben ist die kulinarische Vielfalt, die sich einem eröffnet. Das verhält sich natürlich in Lissabon nicht anders. Unser letztes Wochenende fing zwar durchwachsen an, endete aber in genussreichem Wohlgefallen.

Das Restaurant „Lisboa à Noite“ – Nicht nur für Sea Food Lover ein Highlight

Der Abend begann mit einem geplatzten Konzertbesuch. Ich hatte die falschen Tickets für ein Klassikkonzert gekauft und dem gemeinsamen Abend mit Mariagrazia, Angelica und Søren einen ziemlichen Dämpfer verliehen. Zum Glück war aber zu später Stunde noch ein Tisch im Lisboa à Noite gebucht. Das stilvolle Restaurant befindet sich im berühmten Kneipenviertel von Lissabon – dem Bairro Alto. Das Gebäude diente vor vielen Jahren als Stall des Palácio dos Condes und ist nun Heimat eines der angesagtesten Restaurants der Stadt. Das Flair des Lisboa à Noite ist chic, ohne dabei aber überheblich zu wirken. Geschwungene Decken, gedämpftes Licht und große Tische, an denen man sich wunderbar ausbreiten kann. (mehr …)

Can the Can Lisboa

Can the Can 7

Can the Can – in diesem stylishen Restaurant auf dem Praça do Comércio kommt zusammen, was auf den ersten Blick nicht zwingend zusammengehört: Konserven treffen auf Gourmet!

Praça do Comércio – Fixpunkt jeder Städtereise nach Lissabon …

… und Standort von Can the Can. In den ebenerdigen Räumlichkeiten der imposanten Verwaltungsgebäude, die den Praça do Comércio einrahmen, reiht sich eine Gaststätte an die nächste. Schaut man Richtung Tejo, so befindet sich das Restaurant Can the Can auf der linken Seite des Platzes. Und genau dort trieb es uns am ersten Tag unserer Lissabon Städtereise 2012 hin. „OLAAAAAA!!!“ – dem Begrüßungs- bzw. Lockruf des lustigsten Kellners der Stadt – Francisco – folgend, nahmen wir Platz und sind seit diesem Tag regelmäßig dort. Vielen Reiseführen zufolge, sollte man zwar Restaurants meiden, in denen Passanten lauthals „angelockt“ werden, doch für Can the Can kann man da reinen Gewissens auch mal eine Ausnahme machen. Im Gegenteil – hier ist wirklich jeder bestens aufgehoben!

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Castelo de São Jorge – Lissabon

Castelo Sao Jorge Lissabon

Das Castelo de São Jorge – Lisboas Aussichtspunkt #1!

Wer in der Nebensaison eine Städtereise nach Lissabon unternimmt, der hat die sagenhaften Sehenswürdigkeiten der Stadt fast für sich alleine. So auch das berühmte Castelo de São Jorge, das hoch über den Dächern der Stadt thront.

Ein Ausblick, den kein Wässerchen trüben kann

Und das ist buchstäblich so gemeint! Denn wer beispielsweise im Februar nach Lissabon reist, kann sich auf einige sehr regnerische Tage gefasst machen. Damit wäre die Liste der Nachteile für den Trip aber auch schon abgehakt. Besonders all jene, die Freude an historischen Sehenswürdigkeiten haben – und davon hat Portugals Hauptstadt echt viele – kommen in dieser Zeit voll auf ihre Kosten. Kein ewigen Schlangen, kein Gedränge und null Hektik. Das Castelo de São Jorge gehört zweifelsfrei zu den meist besuchten Attraktionen der Stadt. Nicht nur doch ganz besonders wegen des gigantischen Rundum-Ausblicks über die City, den man von hier oben geboten bekommt. Ein wahrhaftiger Augenöffner! (mehr …)

Lissabon Highlights im März

Lissabon im März

Im März ist es in Lissabon nach wie vor überwiegend regnerisch und (verhältnismäßig!) kühl. Wir sprechen von Temperaturen zwischen 7 Grad nachts und 17 Grad tagsüber. Die Preise sind immer noch niedrig und es sind nur wenige Touristen in der Stadt. Was natürlich ganz fabelhaft ist, wenn man im März eine Städtereise nach Lissabon plant. Mit etwas Glück, kann man sich auf sonnige und warme Tage freuen und ohne langes Anstehen die vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen. Man kann gemütlich draußen in den vielen Cafés sitzen und sich des schönen Lebens freuen.

Lissabon Events im März

Auch im März sind Events und Veranstaltungen in Lissabon noch recht spärlich gesät – aber es gibt sie! (mehr …)

Portas do Sol in Alfama/Lissabon

Portas do Sol Alfama Lissabon

Portas do Sol – Entspannt genießen über den Dächern von Lissabon

Das Restaurant Portas do Sol ist mehr als nur ein Restaurant. Es ist eine Art Lebensgefühl.

Alfama gehört zu einer Lissabon Städtereise dazu, wie Portwein zu Portugal. Im Restaurant / Cocktail Bar / Sonnenterrasse „Portas do Sol“ lässt es sich ganz wunderbar entspannen, während der Blick über die Dächer Alfamas bis hin zum gegenüberliegenden Ufer des Tejos gleitet.

Portas do Sol in Lissabon – Ankommen und wohlfühlen …

Ein Trip nach Lisboa ist immer mit viel Lauferei und Treppensteigen verbunden – besonders in Alfama. Gut zu wissen, dass sich am Aussichtspunkt Portas do Sol das gleichnamige Restaurant befindet. Im Sommer gibt es kaum etwas Schöneres, als sich in eines der gemütlichen Sofas zu fläzen, die auf der großen Terrasse des Restaurants stehen. Ein Vinho Verde (eine portugiesische Spezialität) oder ein kühles Bier und einen feinen Snack, von der gut sortieren Karte, und alles ist schön! (mehr …)

Trigo Latino Lissabon/Alfama

Trigo Latino Restaurant Lissabon

Restaurant „Trigo Latino“ in Alfama / Lissabon – einfach gut essen …

Am Fuße Alfamas in Lissabon, am Largo Terreiro do Trigo, lässt es sich ganz wunderbar speisen. Das charmante Restaurant „Trigo Latino“ ist eine unserer ersten Adressen, wenn es uns nach guter, kreativer Küche, nach herzlichem Service und einem sehr guten Weinangebot lüstet. Entdeckt haben wir das Trigo Latino schon während unserer ersten Lissabon Städtereise und waren schon damals begeistert.

Die Speisekarte ist überschaubar und perfekt zusammengestellt

Lachsfilet in schwarzem Sesammantel, kräftige Bisque vom Lobster oder ein sagenhaftes Filet Steak mit Kartoffelgratin und Spinatrolle oder hausgemachte Ravioli, gefüllt mit Krabben und Orangen an einer feinen Spinatsoße  …

Die Speisekarte des Restaurants lässt keine Wünsche offen. Auch für Vegetarier ist bestens gesorgt. Dazu muss man im Trigo Latino in Lissabon auch nicht zu tief in die Tasche greifen. Die Preise sind wirklich moderat. (mehr …)

Barbearia Oliviera

Barbearia Oliviera

Home of the Hell Razors

Als ich zum ersten Mal an diesem Schild vorbeilief, war mir klar, dass dies mein Barbier in Alfama wird. Doch bis mein Allerwertester letztendlich auf einem der antiquarischen Friseurstühle eines der ältesten Herren-Saloons Lissabons Platz nahm, vergingen einige Wochen. Gründe gab es reichlich. Viel zu tun, der Laden war zu, und schließlich braucht es ja auch etwas Zeit, bis ein Friseurbesuch sich wirklich rentiert.

Wie das Vorher-Bild zeigt, war es aller höchste Eisenbahn. Ivo, so der Name des Mannes an Schere, Kamm und Schermaschine sah das ähnlich. Nachdem mein wuchernder Bart gezähmt und in Form gebracht wurde, ging es mit meinem – immer schütter werdendem – Haupthaar an die Substanz. Kurz, praktisch und irgendwie so, dass meine Geheimratsecken nicht der Sonne ausgesetzt sind. Siehe Nacher-Bild.

Der ursprüngliche Charme der Barbearia Oliviera ist wirklich etwas Besonderes. Die Lehnen der alten Friseursessel müssen noch mit Muskelkraft nach hinten gezogen werden. Die portugiesische TV-Novelle wird vom sanften Dröhnen der Schermaschine untermalt. Durch den Spiegel kann beobachtet werden, wie der Alltag Alfamas seinen Gang geht. Nur gestört durch den gelegentlich ausgeführten Schnappschuss vorbeilaufender Touristen. Im Friseursaloon scheint die Zeit langsamer zu laufen … seit dem Gründungsjahr 1879! (mehr …)

Alfama nach dem Regen

Alfama nach dem RegenDas Lissaboner Viertel Alfama ist ein magisches Labyrinth mit verschlungenen Gassen und versteckten Höfen, in dem man die Orientierung verlieren und die Seele der Stadt finden kann. Man entdeckt winzige Lebensmittelläden, schön geflieste Häuser und gemütliche Tavernen, erfüllt von unbekümmerten Gesprächen. In der Luft liegt der Duft von gegrillten Sardinen und der schwermütige Rhythmus des Fado.

(Quelle: Lonely Planet Reiseführer Portugal)

So steht es im Reiseführer – der erste Satz entspricht ja noch der Realität: Man verliert wirklich sehr leicht die Orientierung hier in Alfama. Aber dann wird die Beschreibung schon etwas realitätsfremd … denn in der Luft liegt meistens nur der unwiderstehliche Duft von Frittiertem, Hundehaufen und öffentlichen Klos … und Fado hört man inzwischen in Alfama auch fast nur mehr, wenn Restaurantbesitzer versuchen, Touristen anzulocken. (mehr …)