Portugiesisch – Erste Stolpersteine

Falsche FreundeGeht man in Portugal auf dem Markt einkaufen, ins Cafè oder im Restaurant essen, kann es passieren, dass die eine oder andere Zutat auf den ersten Blick Verwunderung auslöst. So ist ein Gericht mit pimenta nicht etwa mit Piment, sondern mit Pfeffer gewürzt. Dieser sollte jedoch nicht mit o pimento, also mit Paprika verwechselt werden.

A salsa ist nicht wie in Spanien die Soße (= o molho), sondern Petersilie. Wer Mais mag, sollte milho bestellen und nicht mais – denn dann bekommt er mehr. Weniger bekommt man, wenn man nach uma meia dose, also nach einer halben Portion fragt (nicht etwas eine Dose = uma lata).

Auch den Pastafans ist Vorsicht geboten, denn Nudeln sind in Portugal as massas, nicht a pasta (= die Mappe). Möchte man sich für eine bestimmt Weinsorte entscheiden, sollte man nicht nach a sorte, dem Glück, fragen, sondern nach o tipo (de vinho).

Möchte Sie jemand auf ein Getränk am balcão einladen, ist damit nicht etwa der Balkon (a varanda) gemeint, sondern der Tresen. Kaffeeliebhaber sollten wissen, dass ein garoto nicht nur ein Junge, sonder auch ein Espresso mit Milch bedeutet, und uma meia de leite nichts mit Strumpf (a meia) zu tun hat, sondern ein Milchkaffee ist.

Aus dem Buch „Jeden Tag ein bisschen Portugiesisch“ von Juliane Schäfer und Nicole Melanie Farias Dourado.

photo credit: kurichan+ via photopin cc

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