Kunst, Kultur und Kilometer – Unser Sonntagsausflug ins Museum

In Lissabon gibt es unzählige Museen. Ob Fado, Marionetten bis hin zum Elektro-Museum – wer in dieser Stadt Lust hat, sich die Nase an Schaukästen platt zu drücken, findet Möglichkeiten ohne Ende. Wir waren bereits in zwei verschiedenen Museen und beide Mal wirklich beeindruckt. Während unseres ersten Besuches ging es in das Orientalische Museum, das mir persönlich sehr gut gefiel. Der letzte Sonntag stand bei den HagenZ wieder ganz im Zeichen der Kultur.

Die Ausstellung der „Nördlichen Landschaften“ des Prado Museums in Madrid

Unser Tagesziel: Ein „kurzer Spaziergang“ zum Museu Nacional de Arte Antiga, also dem Nationalmuseum für antike Kunst (oder so). Grund waren die Landschaftsgemälde des berühmten Künstlers Pieter Paul Rubens, der Anfang bis Mitte 1600 so einige Kunstwerke schuf. Gemeinsam mit anderen Meisterwerken von flämischen und holländischen Künstlern aus derselben Zeit sind insgesamt 57 Gemälde zu bestaunen. Die Ausstellung geht noch bis zum 30. März 2014. Wer also Interesse an solcher Kunst hat und zu dieser Zeit in Lisboa verweilt, sollte sich diese Ausstellung auf keinen Fall entgehen lassen.Flyer Rubensaustellung Lissabon

Mein persönliches Fazit

Nun … ich fand es ganz nett. Da ich selbst sehr wenig bis gar keine Relation zu solchen wertvollen Gemälden habe, glitten meine Gedanken schon nach dem vierten Meisterwerk in Richtung der urigen Weinbar ab, die wir auf unserem Spaziergang entdeckten. Sicherlich sind die Gemälde durchaus imposant und die Fingerfertigkeit der damaligen Pinselvirtuosen absolut Ehrfurcht gebietend, doch konnte ich einfach keinen richtigen Bezug dazu finden. Viel lustiger waren dagegen die Kenner, die mit verzückt verklärtem Blick vor den Bildern auf die Knie gingen und jeden Pinselstrich leise flüsternd diskutierten. Den Zeigefinger bedächtig an Kinn gedrückt, den Kopf in leichter Schieflage – herrlich! Alles in Allem war der Besuch eine echte Bereicherung und das durchaus angemessene Eintrittsgeld von sechs Euro pro Person absolut im Rahmen. Der circa 5 km lange Spaziergang von Alfama bis nach Santo – immer schön dem Tejo entlang – war genial. Und die jazzige Weinbar am Cais do Sodré mein Highlight des Tages. Dazu kommt bald ein eigener Artikel. Also bis bald!

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